Trotz Mitgliederrückgangs ist Kirche lebendig KKV-Kundgebung: Theising und Breher als Festredner / Christliches Menschenbild wichtig Bethen (ah). Rund 80 Mitglieder der KKV Bezirksgemeinschaftern aus dem Land Oldenburg beteiligten sich an der gmeinsamen Fußwallfahrt und zogen von Cloppenburg aus zur Basilika St. Marien in Bethen. Nach einem gemeinem Gottesdienst, zelebriert von Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen, folgte nach einem Frühstück im Pilgerhaus eine Kundgebung zum Thema "Die Verbände als eine von zwei Seiten einer Medaille". Überalterung und Mitgliederrückgang fordern Ermutigung "Es ist nicht schön, wenn man das Gefühl hat, immer weniger zu werden", nahm der Kundgebungsredner, Bischöflichere Offizial und Weihbischof Wilfreid Theising aus Vechta, Stellung zum Thema Mitgliederrückgang und Überalterung. Er sprach von einem Gesamtphänomen der Kirche. Aber auch Gewerkschaften und Parteien sprechen von den gleichen Problemen wie die Kirchen. Vor dem Hintergrund einer sich über die jahrhundertelang entwickelten Kirche forderte Weihbischof Theising zur Gelassenheit auf. Es gelte heute umso mehr, Menschen zu ermutigen und zu stärken für die Übernahme von Verantworung in der Gesellschaft. Jeder sollte sich dabei die Frage stellen: "Was kann ich für die Gemeinschaft tun?", als immer nur auf die Zahl der eingetragenen Mitglieder eines Vereins zu schauen. "Wir bringen uns erst einmal selber ein. So entsteht Kirche", so Weihbischof Theising. Den KKV sehe er dabei als einen wichtigen Faktor, der sich aus einere bestimmten Erfahrung heraus in die Kirche einbringt und sich dadurch weiterentwickeln kann.
Foto: Heidkamp
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